Geschichte


Ankerpunkte der Geschichte für unser Gymnasium:

1919: Gründung eines Schulverbandes mit den Orten Thum, Gelenau, Herold und Jahnsbach und Betreibung einer Verbandsrealschule in Thum

1938: Erweiterung des Schulverbandes um die Orte Ehrenfriedersdorf, Drebach, Venusberg und Gornsdorf sowie Umwandlung der Verbandsrealschule in eine Vollanstalt mit der Bezeichnung "Oberschule (Gemeindeverbandsschule) Thum mit Latein". In einem Bericht des damaligen Oberstudiendirektor Pätzold aus dem Jahre 1939 ist aufgeführt, dass 14 Orte ihre Schüler nach Thum zum Erwerb einer höheren Schulbildung schicken. In dieser Zeit waren 60,7 % der Schüler aus Orten der Amtshauptmannschaft (Kreis) Annaberg, 30,0 % aus Stollberg und 8,9 % aus Marienberg (heute MEK).

1941: Ablegung der ersten Reifeprüfungen an der Oberschule Thum

1978: Festlegung des Rates des Kreises Zschopau zur Umwandlung der Erweiterten Oberschule Thum in eine 10-klassige Polytechnischen Oberschule – Abitur nur noch in der EOS Zschopau

1990: Mit der Wiedervereinigung wurde die Forderung in der Stadt Thum und den umliegenden Orten aufgemacht, die gymnasiale Ausbildung in Thum wieder aufzunehmen. Dazu liegen schriftliche Erklärungen der Bürgermeister der Nachbarorte nach Beratung in ihren Gemeindevertretungen vor.

1991: Unter dem 02.07.1991 erfolgte die Antragstellung der Stadt Thum zur Einrichtung eines Gymnasiums beim Sächsischen Staatsministerium für Kultus. Am 12.12.1991 fasste der Kreistag den Beschluss zur Übernahme der Trägerschaft für das beantragte Gymnasium Thum.

1992: Die damaligen Schulämter Zschopau, Annaberg und Flöha unterstützen die Antragstellung ebenso wie das Oberschulamt Chemnitz, welches nach Prüfung seine Zustimmung für ein Gymnasium in Thum erteilte. Gemeinsam mit den Bürgermeistern der umliegenden Orte Herold, Ehrenfriedersdorf, Jahnsbach, Gelenau sowie Venusberg und dem Schulamt Zschopau begannen Gespräche zur künftigen Schulnetzplanung auf der Grundlage des "Sächsischen Schulgesetzes" vom 03.07.1991.

1993: Am 20. August wurden feierlich erstmals wieder Schüler des Schuljahres 1992/93 in die damalige Greifensteinschule aufgenommen, mit dem Ziel, das Abitur abzulegen. Die Schulnetzplanung wurde abgeschlossen und vereinbart, neben dem Gymnasium in Thum nur eine Grundschule und in Jahnsbach für die Orte Herold, Jahnsbach und Thum eine Mittelschule zu betreiben.

1994: Durch die Kreisreform übernimmt ab dem 01.08.1994 der Landkreis Annaberg die Trägerschaft über das Greifenstein-Gymnasium in Thum.

1996: Der Kreistag Annaberg beschließt am 27. Juni nach Begehung aller Schulgebäude und umfassender Beratung in den Ausschüssen mit deutlicher Mehrheit die Schulnetzplanung für die Gymnasien in Trägerschaft des Landkreises. Thum wird neben der Kreisstadt Annaberg-Buchholz als Standort für ein 3-zügiges Gymnasium bestätigt.
Auf Grund der fehlenden Schülerzahlen zur Öffnung einer neuen dreizügigen 5. Klassestufe wurde die Mitwirkung des Ministeriums für Kultus eingestellt. Somit wird das Gymnasium zum 31.07.2008 geschlossen.
Wegen der drohenden Schließung des GGT kam es von den Bürgern der umliegenden Ortschaften und der Stadt Thum zu Demonstrationen und Bürgerinitiativen. Auch diese konnten die Schließung nicht verhindern.

2003: Am 07.11.2003 wurde der Trägerverein des Humanistischen Greifenstein-Gymnasiums Thum (HGGT) gegründet. Dessen vorangiges Ziel ist es, die gymnasiale Bildung am Standort Thum zu erhalten.
Am 01.09.2005 wurde das HGGT mit einem Klassenzug (mit 18 Schülern) eröffnet.

2007: Antrag auf Anerkennung der Schule in freier Trägerschaft

2008: Zusätzliche Aufnahme der Klassenstufe 11 ab dem 01.09.2008 am 21.01.2008 beschlossen

16.04.2008 9:59 Uhr: Das HGGT darf gemäß §8 Gesetz über Schulen in freier Trägerschaft (SächsFrTrSchulG) ab sofort den folgenden Namen tragen:
Humanistisches Greifenstein-Gymnasium Thum
- staatlich anerkannte Ersatzschule -
Schulstr. 16
09419 Thum