In diesem Jahr hatten wir nicht nur einen Polizisten der Polizeidirektion Chemnitz für präventive Veranstaltungen im Haus, nein, wir durften auch seine Kollegin das erste Mal willkommen heißen. Während die Klassen 5 bis 7 sich mit dem Thema digitale Medien beschäftigten, haben wir für die Klassenstufe 8 das erste Mal eine Präventionsveranstaltung zum Thema Drogenkonsum durchgeführt. Inhaltlich orientieren sich die Doppelstunden am Alltag der Schüler*innen.
So ging es in den 5. Klassen darum, welchen Schutzschild uns deutsche Gesetze bieten und was, wo oder wen man eigentlich fotografieren darf. Was passiert, wenn wir uns im digitalen Raum nicht an die Gesetze halten? Ob die Eltern dann dafür bestraft werden, wird in der 6. Klasse behandelt. Ein unangenehmeres Thema wird in der 7. Klasse zur Sprache gebracht. In dieser Klassenstufe geht es um Cybergrooming und Kinderpornografie. Cybergrooming bedeutet, dass volljährige Täter*innen gezielt Kontakt zu unter 14-jährigen Kindern und Jugendlichen im Internet aufnehmen, um ihr Vertrauen zu gewinnen und sie dann zu sexuellen Handlungen zu zwingen. Schon die Anbahnung zu solchen Handlungen ist in Deutschland strafbar.
Unseren Achtklässlern wurde aufgezeigt, welche legalen und illegalen Drogen es gibt, wie eine Sucht entsteht oder welche Auswirkungen verschieden Drogen auf einen Körper haben, der gerade noch voll im Wachstum steckt. Bestandteil des Vortrages war auch der sog. “Drogenkoffer”, in dem reale Substanzen zu Anschauungszwecken ausgestellt sind.
Wir bedanken uns bei den Vortragenden der Polizeidirektion Chemnitz und freuen uns, sie nächstes Jahr wieder begrüßen zu dürfen!
